| Verfahren Skinverpackung |
Veröffentlicht von: Verpackungsunternehmen Zimmermann Gmbh aus Wuppertal
Bei einer Skinverpackung befindet sich das zu schützende Produkt auf einer luftdurchlässigen Unterlage, üblicherweise Pappe oder Karton, während sich eine thermoplastische Folie wie eine Haut (engl.“Skin“) an das Produkt und die Unterlage ohne Hohlraumbildung anschmiegt. Die Haftung zwischen Unterlage und Folie wird mittels eines Haftvermittlers, mit dem entweder die Folie oder die Unterlage oder beides beschichtet ist, realisiert.
Die Herstellung einer solchen Verpackung läuft im Prinzip in zwei Schritten mit Hilfe von Hitze und Vakuum ab. Die Folie, die die „Haut“ bilden soll, wird solange erhitzt, bis sie thermoplastisch formbar wird. In diesem Zustand werden Produkt und Unterlage gegen die warme Folie gehalten. Gleichzeitig wird ein Vakuum erzeugt, so dass eingeschlossene Luft durch die Unterlage abgesaugt wird, zusätzlich wird auch die Folie abgekühlt. Beides führt dazu, dass sich nun die Folie wie erwünscht eng an das Produkt und Unterlage anschmiegt, im Idealfall ohne Lufteinschlüsse.
Skinverpackungen beanspruchen minimalen Materialeinsatz gemäß der Forderung der Verpackungsverordnung. Sie sind preiswert, weil keine Werkzeugkosten nötig sind – daher interessant für Produktserien unterschiedlicher Größen. Das Produkt wird auf einem Karton mit einer Syrlin-Folie oder einer PE-Folie umschlossen und versiegelt (2. Haut). Es ist bis zum Endverbraucher optimal geschützt und kann der Verpackung nur original fabrikneu entnommen werden. Staub und Feuchtigkeit werden ferngehalten.
Ihr Haupteinsatzgebiet haben Skinverpackungen bei Verkaufsverpackungen für Selbstbedienungsläden und Kaufhäusern.
Veröffentlicht am: 27.05.2011
Valeriano Dore
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